Wir waren bei unserer Kaufvertragsunterzeichnung wirklich zwei echte Haus- Greenhorns. Klar wusste man das eine und andere über Immobilien, aber bei Weitem nicht das, was wir heute über Hausbau, sanierungsbedüftige Objekte und Bauprojekte wissen.
Die alte Besitzerin führte uns damals durch das Haus und ich weiß noch, dass ich voller Euphorie nur Herzchen in den Augen hatte.
Heute würde ich gerne meinem damaligen „ICH“ sagen:
„versuche den Hauskauf/ die Hausbewertung noch viel neutraler zu sehen und sachlich zu beurteilen und lass dich nicht vom Gespräch mit den Vorbesitzern blenden“.
Wir kauften das Haus damals unwissentlich, dass sich in unserem Keller asbesthaltiger Boden befinden würde. Dies stellten wir erst nach Vertragsunterzeichnung fest.
Wie? Wir zeigten wenig später das Haus unserer Architektin (die unsere Bauanträge schrieb) und einem Sachverständigen. Bei der Besichtigung sagten beide:
„Aber Sie wissen das sich in Ihrem Keller asbesthaltige Florflexplatten sowie Dämmwolle in den Heizungsrohren befinden“?
Salva und ich schauten uns an und waren echt kurz geschockt.
Um die Aussage zu prüfen, beauftragten wir den Sachverständigen eine Probe an ein Labor zu senden.
Das Ergebnis seht ihr hier:

Nachdem wir uns im Internet zu dem Thema aufgeschlaut hatten, war uns klar, dass wir diesen krebserregenden Stoff nicht in unserem Haus haben möchten.
Gesagt getan, beauftragten wir eine zertifizierte Firma, die mit Fachexpertise und professionellem Equipment das Ganze entfernte sollte.
Labor:
Meisterbetrieb Schadstoffsanierung:
Viel Spaß beim Lesen,
fleißige Grüße, Victoria & Salvatore